Staffelboerse

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Winkels

Gasthaus zum Rössle - Biergarten - Herrlingen

Sportverein TSV Herrlingen
Info
Meldeschalter
12.00 - 15.30 Uhr in der Lindenhofhalle Herrlingen.

Umkleiden / Duschen
Sie haben die Möglichkeit sich in der Lindenhofhalle Herrlingen umzuziehen und zu duschen. Für abhanden gekommene Bekleidungsstücke oder sonstige Gegenstände wird keine Haftung übernommen.

Parkplätze
Öffentliche Parkplätze beim Bahnhof Herrlingen hinter dem Netto, sowie am alten Feuerwehrgerätehaus

Start / Ziel
Herrlingen, Lautertalweg (Fa. Hofmann)

Medizinische Betreuung
Dr. Hehr / DRK-Blaustein

Auszeichnungen
Die Sieger M+W erhalten einen Pokal und einen Sachpreis.
Die Erstplatzierten M+W pro Klasse erhalten einen Pokal, einen Sachpreis und eine Urkunde.

Die jeweils beste Mannschaft (HM und 10km) erhält einen Pokal, einen Sachpreis und eine Urkunde.

Preisverleihung nur bei Teilnahme an der Siegerehrung.

Urkunden
Urkunden können nach der Veranstaltung unter Urkunden als ausdruckbare PDF-Datei heruntergeladen werden.
Strecke
Gestartet wird in Herrlingen im Lautertalweg auf Höhe der Firma Hofmann (Start-Ziel.jpg). Die Strecke (Strecke.jpg) verläuft dann durchs Kleine Lautertal auf Kieswegen am Waldrand und an der Lauter entlang. Nach einem Kilometer kommt der Wendepunkt für den Jugendlauf. Bei Kilometer 4 geht es dann ca 500 m über geteerte Straßen durch das kleine Dorf Lautern wo sich auch eine Verpflegungsstation befindet. Von da an läuft man weiter auf Kieswegen das Lautertal entlang. Ein Kilometer nach Lautern befindet sich dann der Wendepunkt der 10 km Strecken. Die Halbmarathonstrecke führt noch 5 km auf Kieswegen durchs Tal, bis dann bei Kilometer 10,54875 der Wendepunkt kommt. Die Strecke befindet sich großteils im Schatten. (Streckeprofil.pdf)
Ortsbeschreibung
Die Strecke durchs Kleine Lautertal

Lauter Herrlingen liegt an der Einmündung des reizvollen Tales der Kleinen Lauter in das Blautal, zwischen Ulm und Blaubeuren an der B 28. Seine Pfarrkirche stellt ein seltenes Beispiel einer klassizistischen Kirche aus dem Jahre 1816 in Württemberg dar. Auf dem dazu gehörenden Friedhof befindet sich das Grab von Generalfeldmarschall Erwin Rommel (Wüstenfuchs), der in Herrlingen wohnte und von den Kriegsherren im 3. Reich zum Selbstmord gezwungen wurde.

Tal Ein kunsthistorisches Kleinod ist die im Ortskern liegende Jugendstilvilla "Lindenhof", die 1905 nach Vorlagen des Architekten Richard Riemerschmied für den Ulmer Industriellen Wieland errichtet worden ist. Gleich am Anfang des Kleinen Lautertals ist auf der linken Talseite die Schneise der ehemaligen Lautertalschanze zu sehen, wo sich in den Fünfziger Jahren die besten Skispringer des Landes regelmäßig gemessen haben. Kurz danach ist das Schloss Oberherrlingen, das oberhalb Herrlingens an der Talkante sitzt, zu sehen. Das Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert, erbaut auf den Ruinen einer zerstörten Burg, befindet sich in Privatbesitz und ist daher leider nicht zugänglich.

Lauter Nun wird das Tal, durch das sich die Lauter in malerischen Mäandern windet, enger und felsiger. Reizend schön ist der (scheinbare) Talabschluss mit den für die Alb typischen Weißjurafelsen, der Kirche von Lautern und der Lauterquelle. Lautern ist ein aus vier Mühlen hervorgegangener idyllischer Ort, der vermutlich schon in vorchristlicher Zeit eine Kultstätte war, an deren Stelle im Zuge der Christianisierung, der Bau einer Kapelle folgte. Ein Blick in dieses Kirchlein lohnt sich allemal. Die ältesten Teile der jetzt evangelischen Kirche sind über 700 Jahre alt. Der spätgotische, mit kunstvollen Schnitzereien versehene Flügelaltar von 1509 im Chor, ist das Prunkstück der Kirche. Oberhalb der Kirche liegt die Lauterquelle, welche seit über 130 Jahren für die umliegenden Dörfer als Trinkwasserspender dient. Am Fuße eines kleinen Felsenkessels tritt die Lauter als Karstquelle zutage. 500 Liter Wasser pro Sekunde schüttet sie im Durchschnitt aus, das gemäß ihres Namens, der soviel wie "hell, rein" bedeutet, sehr klar und kalt ist.

Lauter Das von hier ab trockene Lautertal lässt sich in seinen Zweigen und Windungen, bis kurz vor Nellingen und Merklingen verfolgen. Auf einem kurzen nach Lautern steil aufsteigenden Bergsporn, stand im 13. Jahrhundert die Burg Lauterstein, der Herren von Lautern. Der berühmte Arzt, Naturforscher und Philosoph Theophrast von Hohenstein (1493-1541), der sich den Humanistennamen Paracelsus gab, soll hier eine zeitlang gelebt haben. Eine seiner Weisheiten lautete: "Die Dosis macht das Gift!" Von der Schönheit des kleinen Lautertals darf es ruhig eine Überdosis sein!